Autofahrer- und Bürgerinteressenpartei Deutschlands

Die Autofahrer- und Bürgerinteressenpartei Deutschlands (Kurzbezeichnung: APD) war eine deutsche Kleinpartei. Aufgrund von Mitgliedermangel und finanziellen Schwierigkeiten stellte sie im Jahr 2000 ihre Arbeit ein und löste sich 2002 auf.

Geschichte

Autofahrerpartei

Sie wurde am 10. Oktober 1988 als Autofahrer Partei (AFP) gegründet. Ihr erster Vorsitzender wurde Anton K. Marth.

Am 5. Dezember 1992 erfolgte die Umbenennung in Autofahrer- und Bürgerinteressenpartei Deutschlands. Bei der Europawahl 1994 trat sie zum ersten Mal an und erhielt 0,7 %; bei der Bundestagswahl 1994 0,046 %. Dieses Ergebnis konnte, abgesehen von einigen Regionalwahlen, nur bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus 1995 übertroffen werden (0,9 %).

1995 übernahm Jürgen Reichenbach für ein Jahr den Parteivorsitz, ab 1996 leiteten Erhard Hörber und Günther Schill gemeinsam die Partei. Zum letzten Mal trat die APD 1999 an, als sie bei der Europawahl 0,4 % erhielt. Aufgrund von Mitgliedermangel und finanziellen Schwierigkeiten stellte sie im Jahr 2000 ihre Arbeit ein und löste sich 2002 auf.

Programm

Hauptziel der APD war es laut eigener Aussage, „Mobilität für alle“ bezahlbar zu machen. Sie trat außerdem für einen Ausbau des Straßennetzes, die Schaffung von zusätzlichen Parkplätzen und einen uneingeschränkten Verkehrsfluss ein.

Auf dieser Seite können Sie Programm und Satzung der ehemaligen AUTOFAHRERPARTEI  lesen und von dieser Seite kopieren:

Die AUTOFAHRERPARTEI setzt sich für die Interessen der Autofahrer ein. Die einzige Chance, das Autofahren wieder bezahlbar zu machen, besteht darin, uns, d.h. die AUTOFAHRERPARTEI, entweder mit Geld- oder Sachmitteln zu unterstützen und/oder Mitglied bei uns zu werden und die AUTOFAHRERPARTEI zu wählen.
Von allen anderen Parteien haben Sie als Autofahrer nur höhere Abgaben und Belastungen zu erwarten. Auch auf anderen Politikfeldern haben wir gute und vernüftige Vorschläge.
Lesen Sie bitte unser Programm!

Sehr verehrte Damen und Herren!
Sie sind parteienverdrossen aber uns gegenüber haben Sie Vorurteile.

Vorurteil 1: Stimmen für kleine Parteien sind verloren.

Dies ist natürlich falsch. Stimmen für CDU und SPD sind verloren, weil sich nichts ändern wird. Selbst, wenn kleine Parteien keine 5% erreichen, werden die genannten Parteien bei mehr als 2% sofort reagieren, so wie sie es getan haben, als die Grünen einen gewissen Stimmenanteil erreicht haben. Sie haben sofort die Grünen in Umweltforderungen übertrumpfen wollen.

Vorurteil 2: Ihr seid ja nur auf Autopolitik reduziert.

Dies ist natürlich auch nicht richtig. Wir haben aber ebenso wie die Grünen ein Thema in den Mittelpunkt gerückt, um Sie, den Wähler, erreichen zu können. Wir wissen, dass die Hauptsorge sein muss, die Arbeitslosigkeit zu reduzieren. Dazu muss in einer globalisierten Welt, der Standort Deutschland wettbewerbsfähig sein. Deshalb muss Bildung und Forschung gefördert, das Steuersystem gerechter und Kultur geschützt werden. Keiner darf hängen gelassen werden. Eine Ellbogengesellschaft kann nicht Ziel der Politik sein.

Vorurteil 3: Ihr seid eine Lobbypartei der Autoindustrie.

Dies ist ganz leicht zu widerlegen. Dazu können wir Ihnen die Ablehnungsschreiben der wichtigsten Autofirmen in Deutschland zur Einsicht zur Verfügung stellen, die wir auf unsere Bitte um eine Spende erhalten haben. Die Ablehnungsschreiben belegen auch, wie falsch die Konzernführungen die wirtschaftliche Situation einschätzen. Sie haben immer noch nicht gerafft, dass die Deutschen nicht mehr genug verdienen, um in naher Zukunft Autos kaufen zu können.

Wir haben Erfolge aufzuweisen. Die ehrenamtlich tätige Mannschaft, die wir beisammen haben, hat alle Vorraussetzungen erfüllt, die in dieser wehrhaften Demokratie zu erfüllen sind, um an Wahlen teilzunehmen. Wir haben das „know how“. Wir können allerdings nicht mehr aus unseren privaten Tasche die Wahlvorbereitung und den Wahlkampf finanzieren.
Wenn Sie sich und der Gesellschaft Gutes tun wollen, müssen Sie uns beitreten und als Kandidat zur Verfügung stehen. Nur mit einer genügend großen Mannschaft können wir Wahlen erfolgreich gestalten. Falls Sie soweit noch nicht gehen wollen, schließen Sie sich den Freundeskreisen der Partei an. Sie legen sich dabei noch nicht so fest wie bei einem Parteibeitritt. Wenden Sie sich an den Vorsitzenden.

Wenn Sie aber weiter gemolken und abgezockt werden wollen, dann lassen Sie es wie es ist.
Wir machen Ihnen ein Angebot. Wir können Sie nicht zwingen davon Gebrauch zu machen.

Satzung

Wir haben den Eindruck, dass Lehrer häufig unsere Satzung als Demonstrationsmaterial anforderten. Sie tun gut daran. Ab jetzt laden Sie bitte die Satzung von unserer Seite runter. Unsere Satzung ist vorbildlich genau wie unsere Absichten! Überzeugen Sie sich selbst!
Zur Satzung

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Günther Korger u. Helmut Fischer GbR
Falkenstr. 7A
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Tel: 09342 / 2 11 20
Fax: 09342 / 91 67 32