Autofahrer zahlen 2014 auch ohne Maut drauf – ADAC Beitragserhöhung

Als Autofahrer haben Sie es heutzutage nicht wirklich einfach. Alles wird teurer, was jedoch längst nicht nur für Benzin und Diesel gilt. Mit der neuen Bundesregierung steht auch fest, dass irgendwann im Jahr 2014 die Maut eingeführt wird. Autofahren ist also alles andere als günstig und nun möchte auch Deutschlands größter Automobilclub mehr Geld von seinen Mitgliedern haben. Dabei werden nicht nur neue Kunden zur Kasse gebeten sondern auch Autofahrer, die seit einer halben Ewigkeit bei den gelben Engeln „unter Vertrag“ sind.

Kaum ein privater Fahrzeughalter in Deutschland ist nicht Mitglied beim ADAC oder denkt zumindest darüber nach, dem Club beizutreten. Mit seinem bekannten Pannendienst-Service, Reiseschutz-Versicherungen und internationalem Rückhohldienst nimmt er vielen Reisenden einen Teil der Ängste, wobei nun erstmals seit 2004 die Beiträge erhöht werden. Viele der Mitglieder werden davon nichts mitbekommen, da die Beitragserhöhung „nur“ in der Mitgliedszeitschrift- und nicht in einem separaten Schreiben angekündigt wurde.

Zwischen fünf und zehn Euro teurer wird die Mitgliedschaft unterm Strich für Autofahrer:

  1. Für eine klassische Mitgliedschaft werden demnach 49 Euro im Jahr fällig und für das Partnerpaket sollten 69 Euro eingeplant werden.
  2. Die Plus-Mitgliedschaft wurde um 10 Euro auf 89,50 EUR erhöht.

Als Grund für die Tariferhöhungen gibt der Automobilclub eine gestiegene Anzahl von Pannenhilfe-Einsätzen an.

Der ADAC bietet nun auch neue Service-Modelle an, von denen unter anderem Singles, Partner und ganze Familien profitieren sollen. Gleichzeitig profitieren Neumitglieder von zusätzlichen Leistungen, von denen aber auch Bestandskunden profitieren können. Hierfür muss einfach der Tarif gewechselt werden, was kaum einen Nachteil mit sich bringt. Diese Option hängt der ADAC natürlich nicht an die große Glocke, da er dadurch mehr Leistung für weniger Geld erbringen müsste. Eine außerordentliche Kündigung wegen der Tariferhöhung können Sie hingegen nicht durchsetzen.

Quelle: ADAC